Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie wird auch als Reiz- oder Umstimmungstherapie bezeichnet

Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus der Armvene entnommen und intramuskulär zurückinjiziert. Dieses Vorgehen löst eine Abwehrreaktion im Körper aus, die das Immunsystem stimuliert. Dadurch kann es zur Abheilung chronischer Prozesse kommen.
Begonnen wird zunächst mit einer geringen Menge Eigenblut, die kontinuierlich gesteigert wird, eventuell werden homöopathisch aufbereitete Präparate zugesetzt.
Dabei gilt die von Arndt Schulz aufgestellte Regel:

  • schwache Reize fachen die Lebenstätigkeit an
  • mittelstarke Reize fördern die Lebenstätigkeit
  • starke Reize hemmen die Lebenstätigkeit
  • stärkste Reize heben die Lebenstätigkeit auf

Die Eigenbluttherapie wird eingesetzt bei

  • andauernden Infekten
  • allergischen Erkrankungen
  • Rheuma
  • Neurodermitis
  • Asthma
  • und zur Besserung des physischen und psychischen Allgemeinbefindens
Eigenbluttherapie - Blutkörper

Kontraindikationen der Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie darf nicht angewandt werden bei Patienten mit Tuberkulose, Thrombose, Thrombophlebitis und marcumarisierten Patienten.